KitchenAid Artisan Küchenmaschine

Vergangene Woche war es ENDLICH so weit und ich habe meine lang und heiß ersehnte KitchenAid Artisan Küchenmaschine erhalten. Passend zu unserer Küche habe ich mich letztlich für die Farbe Medaillon Silber entschieden – und sie sieht wirklich extrem hübsch aus.

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Ich habe hierauf echt recht lange gewartet – die Investition ist ja doch nicht unerheblich und um auch wirklich sicher zu gehen, dass sich diese lohnen wird, habe ich vorab eine recht umfangreiche Recherche betrieben. Dafür habe ich viel in Kochforen und Produktrezensionen nachgelesen und notiert. Danach war ich bei einer Produktvorführung im Kustermann in München, bei der ich meine ganzen Fragen stellen konnte. Ich muss sagen, sehr freundlich war diese Angestellte nicht, zeigte mir aber die einen oder anderen Anwendungen. Danach war ich aber trotzdem ein wenig schlauer, da man sich ja schonmal die Funktionen und den Mechanismus ankucken konnte und auch mal hören konnte wie laut die Maschine in Aktion ist.

Um all jenen, die auch über eine Anschaffung der KitchenAid nachdenken ein wenig weiterhelfen zu können, möchte ich versuchen die von mir ausfindig gemachten Kritikpunkte zu listen und meine Meinung und Erfahrung dazu zu schreiben. 

Warum finde ich die Marke KitchenAid eigentlich so toll? Diese Frage stellen meist nur die, die KitchenAid noch nicht anhimmeln seitdem sie in der Kindheit bzw. Jugend mit Backen und Kochen begonnen haben… :)
Zusammengefasst kann man aber sagen, dass sie einfach stylisch und ein Qualitätsprodukt ist, welches aus guten Materialien schon seit fast 100 Jahren erfolgreich verkauft wird. Eine KitchenAid Küchenmaschine ist eine Anschaffung für lange Zeit. Wir haben eine offene Küche und dort sollte eben keine Maschine einen permanenten Platz finden, die die Küche optisch abwerten würde, statt sie noch hübscher zu machen. Bestimmt ist auch eine Küchenmaschine von Bosch eine lohnende Anschaffung, aber sie ist nicht aus Metall gefertigt sondern aus Plastik – funktional aber kein Hingucker ;)

Kitty2

Bei der KitchenAid Artisan ist regulär immer

  • eine Edelstahlschüssel mit 4,8 l Fassungsvermögen
  • ein Flachrührer
  • ein Schneebesen und
  • ein Knethaken

enthalten.

TIP: Es lohnt sich auf jeden Fall die Preise im Handel zu vergleichen, da es des öfteren Set Angebote gibt, bei dem verschiedenes Zubehör dabei ist. Der Preis beträgt nach UVP 629,- Euro. Mit etwas Recherche bekommt man die Maschine inkl. Zubehör sogar noch etwas günstiger. Leider konnte ich in meiner Wunschfarbe kein passendes Spezialangebot finden, nahm dann aber ein verfügbares Angebotsset und verkaufte Zubehör welches ich nicht benötigte. Hat prima geklappt, bestimmt auch weil die Zusatzteile in OVP geliefert wurden. Von dem Verkaufserlös werde ich nun mein Wunschzubehör anschaffen.

Natürlich gibt es die Kitty in super tollen Farben, dennoch habe ich mich für ein stilles zurückhaltendes grau metallic entschieden, da ich mich nicht schon bald daran satt gesehen haben wollte.
Der Handel hat oft einen Farbfächer zur Verfügung auf dem man die Farben anschauen kann, allerdings musste ich feststellen, dass sie vom Original doch recht stark abweichen.

Nach meinen ganzen Recherchen möchte ich nun noch ein paar Kritikpunkte auflisten, die ich online gefunden habe und erzählen, ob ich diese Kritik teile oder nicht.

Ausfindig gemachte Kritikpunkte zur Küchenmaschine: 

  •  Rührschüssel verkantet sich in der Verriegelungsplatte

Ich las zu Beginn meiner Recherche von einem Bericht, bei dem sich die Schüssel so arg in der Platte verkantete hatte, dass sie sich nur noch lösen ließ, indem man mit einem Hammer gegen den Henkel der Schüssel klopfte. Bisher ist mir das noch nicht passiert – ich kann auch nur mutmaßen, dass evtl. die maximalen Füllmengen nicht beachtet wurden, die Teigmenge dadurch zu groß war und die Schüssel sich deshalb verkantet hatte.

  • Die Oberflächenvergütung vom Schneebesen ist nicht qualitativ hochwertig, Schneebesen ist nicht spülmaschinentauglich 

Ja, er ist nicht spülmaschinentauglich. Bisher habe ich aber auch nur Sahne und Eischnee damit steif geschlagen – also lässt er sich nach dessen Gebrauch auch gut in der mit Wasser und Spülmittel gefüllten Rührschüssel schwenken und reinigen. Noch kurz unter fließendes Wasser halten und sauber ist er. Scheinbar verträgt sich das für den Schneebesen verwendete Material (Alu) nicht mit dem Spülmaschinensalz. Zur Qualität kann ich nichts schlechtes sagen – mein Schneebesen kam einwandfrei bei mir an!

  • Die Herstellungspräzision weicht stark ab – es wird ein mangelhafter Verriegelungsmechanismus angesprochen – bei schweren Teigen muss die Maschine festgehalten werden 

Bisher habe ich nur einige Hefeteige mit der Kitty geknetet. Achtung! Immer maximal auf Stufe 2 kneten, aber die Info findet sich auch noch in der Bedienungsanleitung. Ich konnte auch feststellen, dass sich der Motorkopf minimal bewegt (nach oben/unten) – ein Festhalten war aber keineswegs nötig. Ich hoffe natürlich dass es dabei bleiben wird!!

  •  Die Maschine rührt nicht bis zum Grund: bei der Vermengung von Butter und Eiern klebt die Masse an der Schüsselinnenwand und muss mit einem Teigschaber in die Mitte der Schüssel geschoben werden bevor weitere Zutaten zugegeben werden können

Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich die Butter-Zucker-Mischung langsam am Rand der Schüssel hocharbeitet und dann dort etwas anhaftet. Hierzu habe ich den Tip gefunden, dass man Butter und Zucker zunächst mit dem Schneebesen cremig rührt und erst dann auf den Flachrührer umsteigt. Dies werde ich die kommende Tage mal testen und ein Update hierzu schreiben. Das Problem sollen übrigens auch andere Küchenmaschinen wie zB die Bosch MUM haben… Ansonsten wäre sicher noch eine Alternative (insbesondere für Rührteige) die Butter vorab im Topf zu erwärmen, damit sie noch weicher bis flüssig ist.
Was ich auch noch als mögliche Option gefunden hatte, war der sog. Flexirührer. Für diesen habe ich mich nun aber nicht entschieden, da er im Betrieb insbesondere auf höherer Stufe recht stark spritzt.

  • Die Rührer sind schwer zu tauschen und nach Gebrauch ist das entfernen nicht möglich ohne sich komplett “einzusauen”

Wenn man das Prinzip von einsetzen und entfernen der Rührer einmal verstanden hat, ist es wirklich sehr einfach. Jeder Rührer hat eine Nut. Man muss den Rührer dann so einsetzen, dass diese Nut in den Stift der Halterung am Motorblock passt. Auch ist es durchaus möglich, die Rührer ohne größere “Sauereien” zu entfernen – man muss nur oben greifen und nicht am unteren Ende wo der ganz Teig noch anklebt. Irgendwie logisch ;)

Demnächst schreibe ich noch einen Bericht über den Gemüseschneider und den Nudelvorsatz. Ich kann aber schon so viel sagen: ich bin begeistert :D

Bis bald

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Kommentare

  1. chiruvrenchen meint:

    Liebe Stefanie!
    Eigentlich wollte ich nur ne KitchenAid Küchenmaschine kaufen, um mir endlich meine eigenen Brotwaren backen zu können. Da bin ich auf Deine sehr gute Rezension gestossen und bedanke mich vielmals! Du hast mir meine Entscheidung zwischen diversen stylischen Anbietern sehr erleichtert.
    Danke und alles liebe für Dich,
    Verena

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